Ein Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) unterstützt die ländliche Entwicklung. Es nimmt Ideen von Landwirtinnen und Produzenten auf und entwickelt daraus mit engagierten Personen Projekte. Diese können für die Planung und Umsetzung finanzielle Unterstützung beantragen. Ziel ist immer, die Zusammenarbeit vor Ort zu fördern und mehr Wertschöpfung in der Region generieren. Folgender Film erklärt dies anschaulich: 

Was ist ein PRE?

Voraussetzungen für eine Förderung durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sind:

  • Die Projektträgerschaft verfügt über eine vorwiegend landwirtschaftliche Beteiligung, die auch aus mehrheitlich Direktzahlungsberechtigten besteht.

  • Das Entwicklungsprojekt umfasst mindestens drei Teilprojekte mit unterschiedlicher Ausrichtung, sei es Produktion, Verarbeitung, Vermarktung, Diversifizierung oder touristische Aufwertung der Region.

  • Die Projekte und Massnahmen sind aufeinander abgestimmt und mit den kantonalen und nationalen Interessen koordiniert.

Warum ein PRE?

Einige Akteure in der Region planen Vergrösserungen oder Neubauten, andere haben Ideen um ihre Betriebe zu diversifizieren. Für die meisten sind diese Vorhaben mit Investitionen verbunden. Da ist es wichtig, sich gut aufzustellen und zu vernetzen. Diese Energie will das PRE nutzen. Ein PRE kann aber auch finanzielle Unterstützung bieten. Je nach Fördersatz sprechen Bund und Kanton à fond perdu Beiträge in Höhe von 30-50% der anrechenbaren Kosten. 

Wie läuft das ab?

Wir sind aktuell in der Vorabklärung. Dort geht es darum, Ideen zu entwickeln, zu diskutieren und weiterzuverfolgen. In der Regel geschieht das durch Informationsveranstaltungen und persönlichen Austausch. Durch die aktuellen Corona – Regeln ist dies nicht möglich. Deshalb diese Website. 

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